Jeder weiß, dass Mallorca mitten in Europa liegt und das bekommt man auch zu spüren, denn die Insel hat sich angepasst. Vorbei sind die Zeiten mit den 125V Anschlüssen, denn 2polige Steckdosen lassen den Rasierer schnurren und nur bei Schuko gibt es Probleme, aber dafür haben wir ja Adapter. Der Strand ist lang, breit und überbelegt, wo kein Mensch liegt, liegen Dosen.
Das Wasser ist warm, seicht und der strandnahe Raum überfüllt, wie daheim die Badewanne, wenn drei Kinder drinnen planschen. Baden macht hungrig. Aber das ist wohl das kleinste Problem, den, egal wo man sich aufhält, an jeder Ecke findet der hungrige Tourist etwas Essbares. Allerdings ist es mit der guten einheimischen Küche so ein Ding. Mehr und mehr wird sie durch die „international gehobene“ Snack Industrie verdrängt und Hamburger &Co machen das Rennen. Da gibt es aber auch noch die Konditoreien mit ihren leckeren Sachen, die einem das Leben auf Mallorca dann doch versüßen können.
Und wem das immer noch nicht genug Angebot ist, der kann ja in eine der unzähligen Gaststätten Platz nehmen, falls noch frei, und sich dort den Bauch vollschlagen.
Aber Vorsicht, die von uns bevorzugte Art Trinkgeld zu geben, ist in Spanien verpönt und geben Sie nie mehr als 10%, denn sonst verderben sie die guten Sitten. Und wer will das schon.
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